Sa 4.9.2021
17.45 Uhr

Kristian Bezuidenhout Photo: Marco Borggreve

Datum | Zeit

Samstag 4.9.2021
17.45 Uhr

Aufführungsort

Kirche Amsoldingen

Türöffnung

17.15 Uhr

Vorverkauf

ab 1. Juni 2021

Mathias Kiesling Traversflöte | Cecilia Bernardini Violine | Stefan Mühleisen Violoncello |
Kristian Bezuidenhout Cembalo

Antonio Vivaldi Triosonate g-Moll, RV 73
Johann Sebastian Bach Sonate e-Moll, BWV 1034 | Sonate A-Dur, BWV 1015 | Triosonate G-Dur, BWV 1038
Antonio Vivaldi Triosonate “La Folia” d-moll, RV 63

Johann Sebastian Bach schaffte es zu Lebzeiten nie nach Italien, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Komponisten (und Dichtern), die ihre Sehnsucht nach dem Süden befriedigen konnten und dann die dortige Kultur quasi mit der Atemluft einsogen. Zumindest im Geiste reiste Bach allerdings durchaus in das Land, in dem die Zitronen blühen – indem er sich nämlich Partituren von seinen bevorzugten Komponistenkollegen besorgte, diese Werke studierte, auf die Orgel übertrug oder auf andere Weise in seine eigenen Kompositionen einfliessen liess. Einen Ehrenplatz in diesem respektvollen Kopieren hatte der an einem venezianischen Waisenhaus wirkende Antonio Vivaldi inne. Vor allem die Gattung des Konzerts hatte es diesem Vielschreiber angetan; mehr als 500 Solist*innen beglückte er mit virtuosen und berührenden Klängen. Als standesgemässes Opus 1 veröffentlichte er allerdings Kammermusik, nämlich Triosonaten. Diese Besetzung mit zwei Oberstimmen und Generalbass prägt auch das heutige Konzert, in dem der australische Cembalist Kristian Bezuidenhout und seine Mitmusiker*innen vom Freiburger Barockorchester die beiden Komponisten einander gegenüberstellen.

«Der Zuhörer wird von den unzähligen Feinheiten von Bezuidenhouts Spiel und von den herrlichen Klängen, die er seinem Instrument entlockt, in den Bann gezogen.» Gramophone Magazin

Kirche Amsoldingen

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