Sa 10.9.2022
18.45 Uhr

Manuskript © Wikimedia Commons

Datum | Zeit

Samstag 10.9.2022
18.45 Uhr

Aufführungsort

Kirche Amsoldingen

Türöffnung

18.15 Uhr

Vorverkauf

ab 1. Juni 2022


Extrafahrt

STI Buslinie 3
Extrafahrt Richtung Thun im Anschluss an das Konzert um ca. 20.20 Uhr

Alexis Vincent Violine & Leitung
Johanna Schwarzl Flöte Nils Kohler Klarinette Daniel Casal Mota Fagott Johannes von Bülow Viola
Gabriel Faur Violoncello
Line Gaudard Harfe

Johann Sebastian Bach Goldberg-Variationen BWV 988, in einer Bearbeitung für zwei Trios und Harfe von Heribert Breuer (*1945).
SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG

Bei Schlaflosigkeit ist guter Rat oft teuer. Zwar gibt es verschiedene Hausmittelchen dagegen, doch wenn keines zu wirken vermag, ist das äusserst unangenehm und kräfteraubend. Der ehemalige russische Gesandte am Chursächsischen Hof, Graf Keyserlingk, bekämpfte denn auch nicht (mehr) die Schlaflosigkeit, sondern die Langeweile, die sich in solchen Momenten einstellte. Sein Rezept war Musik, gespielt von einem jungen, eben erst vierzehnjährigen Cembalisten, Johann Gottlieb Goldberg. Da man mit Bach bekannt war, äusserte der Graf ihm gegenüber den Wunsch nach Stücken, «die so sanften und etwas munteren Charakters wären, dass er dadurch in schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte.» Bach erfüllte den Wunsch aufs Beste, mit einer Reihe von dreissig «Veränderungen» über ein Thema, die seither als eines der Hauptwerke Bachs gelten. Im heutigen Konzert mit einem von Geiger Alexis Vincent angeführten Septett des Berner Symphonieorchesters erklingt dieses Werk in Schweizer Erstaufführung als Bearbeitung für Flöte, Klarinette, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Harfe – und wird bestimmt nicht einschläfern, sondern mit seinem ausgeklügelten Stimmengeflecht und den verschiedenen Klangfarben zum genauen Hinhören verleiten.


«Die Goldberg-Variationen sind eines der besten Konzertprogramme aller Zeiten!»
Vital Julian Frey

Alexis Vincent, Violine & Leitung © Priska Ketterer

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